Jeden Monat veröffentlichen wir die Himmelsvorschau für Astrofotografen von Frank Sackenheim aus seinem Youtube-Kanal Astrophotocologne.
Weitere Infos und Links zu Frank Sackenheim findet ihr unter:
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Auf der Januar-Sternkarte – sie gilt für 22 Uhr – erkennt man in Südrichtung das bekannteste Wintersternbild, den Orion. Seine sieben Sterne sind alle sehr hell. In der von ihnen aufgespannten Form kann man sich gut den menschlichen Körper des Himmelsjägers vorstellen. Unterhalb der drei „Gürtelsterne“ entdeckt man mit einem Fernglas den blass schimmernden Orion-Nebel. Der rechte untere Stern des Orion, Rigel, ist gleichzeitig die rechte untere Ecke des Wintersechsecks. Beim Wintersechseck handelt es sich um kein Sternbild, sondern um eine große Figur aus sechs hellen Sternen verschiedener Sternbilder. Im Uhrzeigersinn folgt auf Rigel im Orion zuerst Sirius (im Großen Hund), dann Procyon (im Kleinen Hund), Castor (in den Zwillingen), Capella (im Fuhrmann), und schließlich Aldebaran im Stier.
Die Wintermilchstraße zieht durch die Sternbilder Großer Hund, Einhorn, Zwillinge, Stier, Fuhrmann, Perseus und Kassiopeia. Sie ist nicht so hell wie im Sommer, da wir von der Erde aus derzeit zum Rand unserer Galaxis hin blicken.
Saturn und Neptun gehen im Westen unter. Uranus hält sich hoch oben im Stier auf. In den Zwillingen zieht der helle Jupiter die Blicke auf sich.
Merkur bot Anfang Dezember 2025 eine Morgensichtbarkeit. Im Januar 2026 taucht der sonnennächste Planet nicht am Nachthimmel auf.
Venus erreicht am 6. Januar ihre obere Konjunktion mit der Sonne und ist im Januar nur am Taghimmel vertreten.
Mars steht am 9. Januar in Konjunktion mit der Sonne – der rote Planet ist nicht zu sehen.
Jupiter kommt am 10. Januar im Sternbild Zwillinge in Opposition. Der Riesenplanet bietet somit optimale Beobachtungsbedingungen.
Saturn wechselt vom Wassermann in die Fische und ist ein Objekt des Abendhimmels. Sein Abstand zu Neptun verkleinert sich im Laufe des Monats. Am 23. Januar wird Saturn vom zunehmenden Mond besucht.
Uranus im Stier befindet sich in den Wochen nach der Opposition und ist daher noch fast die ganze Nacht südlich der Plejaden zu sehen.
Neptun in den Fischen befindet sich unweit von Saturn und ist wie der Ringplanet ein Objekt für die Abendstunden.
Da es im Dezember sehr früh dunkel wird, kann man sich, ganz überraschend für diese Jahreszeit, abends von den Sommersternbildern Schwan, Leier und Adler verabschieden.
Unsere Sternkarte für die Zeit um 22 Uhr zeigt dagegen die Pracht der Wintersternbilder: Orion, Stier, Zwillinge und Fuhrmann sind bereits aufgegangen. Selbst Sirius, der hellste Fixstern am irdischen Himmel, blinkt schon über dem Südosthorizont. Im Süden und Südwesten halten sich noch die Herbststernbilder auf. Unterhalb des Herbstvierecks (das große Quadrat aus drei Sternen des Pegasus und einem Stern der Andromeda) findet man die ausgedehnten, aber nur aus lichtschwachen Sternen bestehenden Sternbilder Wassermann, Fische und Walfisch. Auch Eridanus, das Sternbild zwischen Walfisch und Orion, ist keine wirkliche Bereicherung. In einer klaren Nacht kann man aber einmal versuchen, dem Lauf des Himmelsflusses zu folgen.
Saturn und Neptun bereiten sich im Südwesten auf ihren Untergang vor. Uranus im Stier hat seine höchste Stellung fast erreicht. Im Südosten bildet Jupiter mit den Zwillingssternen Castor und Pollux ein auffälliges Dreigestirn.
Merkur bietet Anfang Dezember eine sehr gute Morgensichtbarkeit. Die besten Beobachtungstage sind rund um den 7.12. Ab 6:30 Uhr findet man Merkur dann über dem Südosthorizont.
Venus ist in den Glanz der Sonne eingetaucht. Anfang 2026 wird sie in oberer Konjunktion mit ihr stehen.
Mars ist ebenfalls im Schein der Sonne verschwunden und wird wie Venus Anfang 2026 seine Konjunktion der Sonne einnehmen.
Jupiter in den Zwillingen strebt auf seine Oppositionsstellung zu, die er aber erst am 10. Januar 2026 erreichen wird. Trotzdem ist der größte Planet des Sonnensystems im Dezember optimal zu beobachten. Am 7.12. wandert der abnehmende Mond an Jupiter vorbei.
Saturn im Wassermann geht in der ersten Nachthälfte nun immer früher unter. Der Ringplanet ist ein Objekt des Abendhimmels. Am 27.12. bekommt Saturn noch einmal Besuch vom Halbmond.
Uranus im Stier befindet sich in den Wochen nach der Opposition und ist daher noch fast die ganze Nacht zu sehen.
Neptun in den Fischen wird zum Beobachtungsziel für die Abendstunden.
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